B10 ›› Digitaler Zwilling des Glemstalviadukt
IFC-Bestandsmodell für die BIM-Planung
Für das Glemstalviadukt haben wir ein präzises 3D-IFC-Bestandsmodell als Grundlage für die weitere BIM-Planung erstellt. Ziel war es, aus vorhandenen Daten, Achsen, Gradienten und Bestandsunterlagen ein konsistentes digitales Bauwerksmodell zu generieren, das in nachgelagerte Planungsprozesse eingelesen werden kann.
Als Datengrundlage dienten unter anderem Bestandsachsen und -Gradienten in DA40 und DA21, sowie ein digitales Geländemodel im Brückenbereich. Das eigentliche Brückenbauwerk lag lediglich als digitaler Scan der analogen Brückenskizze vor –verbunden mit der Aufgabe eine bestmögliche Genauigkeit aufzubauen. Diese erfolgte über umfangreiche Kalibrierungsmaße: Scan zu digitalen Maßketten.
Auf dieser Basis wurde das bestehende Bauwerk vollständig modelliert und strukturiert in definierte Bauteilgruppen gegliedert – darunter Widerlager, Kämpfer, Pfeilerfundamente, Pfeiler mit Lagern, Bogenschenkel, Überbau, Geländer, Kappen, Betongleitwand und Asphaltüberbau.
Eine Attribuierung war im ersten Schritt nicht vorgesehen; das Modell wurde jedoch bereits objektorientiert aufgebaut, um eine spätere fachliche Anreicherung zu ermöglichen. Die Übergabe erfolgte als IFC-Modell und schafft eine belastbare digitale Grundlage für Koordination, Weiterplanung und BIM-gestützte Prozesse.
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